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so eine kleine geschichte von mir irgendwann ma aus langer weile und scheis gedanken entstanden. ich denke es wird irgendwann noch eine andere variante davon geben und zwar als fantasy..aber will erstma im real bleiben^^

Beschissene Zukunft


Wie jeden Tag, begann dieser mit einem nervigem Wecker, welcher irgendwann einmal ganz sicher den Weg an die Wand finden würde. Ich hasse es tagein, tagaus, mit diesem schrecklichen Geräusch geweckt zu werden, besonders wenn man ziemlich fest geschlafen hat. Aber leider muss man das aushalten, weil so viel Geld verdiene ich leider nicht um mir einen neuen zu leisten, besonders dadurch das diese Wecker heutzutage nicht grad billig sind und durch irgendwas muss man ja wach werden um nicht die Arbeit zu verschlafen. Meine innere Uhr, wenn ich überhaupt so was besitzen sollte, geht sowieso mit vielen Stunden Verspätung. Nach einem langen kräftigen Strecken und gähnen schaff ich es endlich mit einem lauten grummeln aus dem Bett zu steigen. Murrend wird wie jeden Tag der Weg ins Bad eingeschlagen, wo sich mein Körper schon auf die alltägliche kalte Dusche ,,freut,, . Warmes Wasser gibt es in diesem Haushalt leider nicht, weil man nichtmal die Heizkosten bezahlen kann vom geringen Lohn den ich bekomme. So stelle ich mich unter die Dusche und stelle sie an. //Scheiße ist das kalt, irgendwann müsste man sich doch mal daran gewöhnt haben// dacht ich mir als das kalte Wasser anfing über meinen Körper zu laufen. Leider bemerkte ich zuspät das ich vergessen hatte meine Klamotten auszuziehen die man beim schlafen anhatte. //Schaut so aus wie als würde heut ein sehr guter Tag werden.// Auf irgendeine Art und weise mag ich meine Ironie in meinen eigenen Gedanken. Klitschnass wie ich war, stieg ich aus der Dusche, und musste aufpassen das ich nicht ausrutsche auf den glatten Fliesen, was ich ja auch schon sehr oft hinbekommen hab. Als folge davon war ein gebrochener arm, weil man sehr blöd den Sturz abfangen wollte. Das ging wo ein bisschen in die Hose. //Och nö, oder? .... Mist!!!// Schon wieder hatte ich vergessen ein Handtuch ins Bad zu hängen, schon das dritte mal diese Woche das dies passierte. Tropfend wurde der Weg zurückverfolgt wie den, den man zum Bad gegangen ist. In meinem Schrank wühlte ich dann erst mal nach einem Handtuch, welches sich auch finden lies, ganz hinten im Schrank. Durch das Gesuche war man eigentlich schon so gut wie trocken geworden, also wird die suche nach neuer und voralleim trockener Kleidung fortgesetzt. Auf dem Weg zur Küche werden nur noch die Haare trocken gerubbelt und kurz mit einem Kamm in Form gebracht. //Hat zwar wenig Sinn aber was soll’s// dachte ich mir als ich kurz einen Blick in den Spiegel, welcher im Flur hängt, geworfen hatte. Meine Haare waren leider schon immer und werden wo auch immer ein totales Chaos bleiben. Da kann man noch soviel mit irgendwelchen Gels, Schaumfestiger oder so was versuchen eine ordentliche Frisur reinzubekommen, fünf bis zehn Minuten hält so was meistens nur, danach sehen sie aus wie als wär ich eben erst frisch aufgestanden. Die ganzen blicke die mir zugeworfen werden, wenn Leute mich auf der Straße sehen. Langsam gewöhnt man sich dran, aber dieses unangenehme Gefühl wird wo immer bleiben, wenn man weis man wird angestarrt weil ein totales Chaos von Haarpracht auf meinem Schädel ruht. Ein kurzer Blick auf die Uhr verrät mir das ich noch genau eine halbe stunde hab bis man das Haus verlassen muss. Mit einem Griff hab ich den Wasserkocher, und fülle diesen halbvoll mit Wasser, stell ihn an und begebe mich wiedermal auf die suche, diesmal aber nach einer Tasse. Im fast leeren Hängeschrank find ich eine Cappuccinodose, wo leider auch nicht mehr so viel drin zu sein scheint. //Wird wohl mal wieder ein kleiner Einkaufsbummel nötig sein.// Im wahrsten sinne des Wortes kleiner Einkaufsbummel. Mehr als 1-2 Cappuccinodosen, eine Packung Milch, eine Packung Billigem Käse und ein eingepacktes Brot kommt nie raus. Andere dinge kann ich mir wieder nicht leisten. Na ja kein wunder, immerhin leben wir in den letzen Jahren des 21 Jahrhunderts. Die Politiker haben saubere Arbeit geleistet, alles ist teurer geworden, deswegen wohnt auch über die hälfte der Bevölkerung so wie ich. In einer billigen Mietwohnung, wo Wasser, auch wenn’s nur kaltes ist, und Strom schon im Mietpreis vorhanden sind. Vor ca. 10 Jahren hatte ich noch warmes Wasser gehabt zum Duschen, da konnte man auch noch ein bisschen mehr Einkaufen, weil das Geld vorhanden war. Aber das ist heute, ein paar Jahre später leider alles nichtmehr der Fall. Bis heut hab ich immer noch nicht verstanden wieso wir in einer Demokratie leben. Normalerweise müsste da doch das Volk herrschen und nicht die Politiker. Aber irgendwie scheinen die da wohl einiges bei diesem Wort nicht zu verstehen, oder sie wollen es nicht verstehen. Durch das Pfeifen des Wasserkocher werd ich aus meinen Gedanken gerissen. Ich schütte ein bisschen von dem heißen wasser in meine Tasse und rühre ein paar Löffel von Cappuccinopulver ein. Wieder leicht in Gedanken versinkend denkt man nicht daran das die Flüssigkeit in der Tasse noch kochend heiß ist und so verbrennt man sich beim Versuch einen Schluck zu trinken den Mund. // SCHEISE!!! ist das heiß...Ich sollte echt mehr Obacht geben auf das was ich mache.// Wieder laut rumgrummelnd stell ich die Tasse auf den Küchentisch und gehe zur Tür um die Post reinzuholen. Außer Werbung ist noch ein Brief dabei, wo dick und fett steht: An Herr Shizomizu Takahawi, letzte Mahnung wegen Zahlung der Miete, fällig bis in 2 Tagen sonnst rausschmiss. //Wieso will dieser gottverdammte Idiot nicht verstehen das ich erst in einer Woche meinen Lohn bekomme um die miete zu bezahlen. Ich hab schon immer gewusst das mein Vermieter mich nicht mag. Hoffentlich kann ich meinen Chef überreden das er mir meinen Lohn ausnahmsweise mal zeitiger gibt.// Um die Wut loszuwerden tigerte ich ein bisschen durch noch meine Wohnung. Meine Füße trugen mich wieder zur Küche und ich setzte mich an den Küchentisch um meinen morgendlichen Cappuccino endlich zu trinken, welcher in der zeit eine angenehme Trinktemperatur angenommen hat. Durch ein plötzliches klopfen an der Tür erschrak ich mich so das beinahe mein trinken dem Teppich eine neue Farbe verpasst hät. Mit großer Verwunderung über Besuch um diese frühe Uhrzeit, kurz vor 5 Uhr, ging ich zur Tür und schaute durch den Spion, um zu wissen welche verrückte Person um so eine zeit bei Fremden Leuten klopft. Verwandte von mir konnten es nicht sein, weil ich keine Familienangehörige mehr hab. Meine Mutter starb an angeblicher Magersucht, was aber in Wirklichkeit nur zu wenig Nahrungsaufnahme war, weil meine Eltern vor ein paar Jahren als dieser Preisanstieg war nichtmehr über die runden kamen, sprich sich überhaupt nichtsmehr leisten konnten. Na ja und mein Vater sprang in den Tod, kurz nachdem meine Mutter in seinen armen gestorben war. Durch ein erneutes heftigeres klopfen wurde ich wieder aus meinen Gedanken gerissen. Der Spion verriet mir das mein Vermieter vor der Wohnungstür stand, und er sah nicht grad sehr erfreut aus. Am liebsten würde ich die Tür verschlossen halten, aber bei diesem Kerl öffnet man doch lieber, weil dieser sah wenn er wütend war noch gefährlicher aus als wie sowieso schon. Kein wunder bei einem 2.50 Meter großem Mann, welcher ziemlich kräftig gebaut war, mit armen die aussahen als würden sie jeden Tag einer ziemlich anstrengenden Prozedur im Fitnessstudio ausgesetzt werden. Um den Willen der Tür, damit diese nicht zu Hobelspäne verarbeitet wurde, schloss ich auf und sah meinen Vermieter ziemlich fragend an während ein: ,,Guten Morgen" meinen Mund verlies. Unter den bösen blicken meines gegenüber kam ich mir so vor wie als würde mein Körper schrumpfen, und noch kleiner werden als wie er sowieso schon war. Mit einer Körpergröße von 1.80 Metern kam man sich wie ein Zwerg vor. Murrend und ziemlich nuscheln sagte mein Vermieter: ,, Morgen Takahawi, ich hoffe sie haben schon ihr bisschen hab und gut zusammen gepackt, die miete war gestern fällig gewesen, aber anscheint reichen mehrere Mahnungen nicht aus um sie zur Vernunft zu bringen, dass man am besten gleich bezahlen sollte und so was nicht hinauszögert. Dabei hab ich ihnen sogar noch mehr zeit gegeben wie eigentlich vorgesehen." Mit großem Blick und wie erstarrt stand ich da, mit einem ziemlich fragendem Ausdruck auf dem Gesicht. ,,Aber der Brief lag heut erst in meiner Post, wieso werd ich da jetzt rausgeschmissen?" ,,Die Mahnung hab ich vor 3 tagen in ihren Briefkasten gesteckt. Aber so vergesslich wie sie sind, vergessen sie immer den Briefkasten zu leeren." Nach einer kurzen pause sprach er weiter: ,,Packen sie so schnell wie möglich ihre Sachen und machen das sie die Wohnung verlassen, noch mehr tage gebe ich ihnen nicht um die miete zu bezahlen, und wenn sie in mindestens einer stunde nicht verschwunden sind wird es ganz mächtigen Stress geben!" Mit diesen Worten drehte er sich rum, und verlies die Etage auf der ich wohnte über die Treppe. //Heut ist echt ein sehr beschissener Tag.// Ich verschloss die Tür hinter mir, nachdem mein Vermieter nichtmehr auf der Treppe zu sehen war. Langsam schlurfte ich Richtung Küche um den Rest von meinem Cappuccino zu trinken. Als die Tasse geleert war, ging mein weg schlurfend Richtung Schlafzimmer weiter. Unterm Bett holte ich eine alte, schon ziemlich mitgenommene Reisetasche hervor, packte diese mit den Klamotten aus meinem Schrank. Mit tapsigen schritten durchforstete ich die Wohnung, auf der suche nach dingen die noch mir gehörten und die weder mein Vermieter, noch die Mieter die nach mir hier einzogen bekommen sollten. Das einzigste was man daließ war der Dreck, und die nassen Sachen vom Duschen vorhins. Mit einem erneuten Blick auf die Uhr sah ich, das meine Arbeit in 10 Minuten losgeht. //Auch noch Hektik zum frühen morgen machen.// Mit einem lauten Seufzer schaute ich mir meine alte Wohnung noch mal genau an, ging zur Tür und lies den Schlüssel draußen dran hängen, damit mein Vermieter nachher in ruhe in die Wohnung kommt. Mit schnellen schritten betrat ich die Treppe und versuchte diese so schnell, aber dafür auch so leise wie möglich zu überwinden. Als ich an der Wohnung meines Vermieters vorbei ging merkte man richtig die blicke durch den Spion an der Tür. Als meine Füße mich endlich auf die Straße trugen, war ich irgendwie froh drüber endlich aus diesem alten Gebäude rauszusein. Ok, man weis zwar noch überhaupt nicht wo man jetzt hinsoll, nachdem die Wohnung weg ist, aber da wird sich sicherlich was finden lassen. Nachdenklich lauf ich den weg bis zu meiner arbeit entlang, welchen ich schon seit über 15 Jahren betreibe. Als Reinigungskraft für Toiletten hab ich damals angefangen, jetzt bin ich für die Müllentsorgung zuständig. Am liebsten würde ich ja einen anderen Job annehmen, aber leider nehmen viele Betriebe keine Leute mehr auf die über 30 Jahre alt sind. Da hab ich keine Chance mit meinen 38 Jahren. Wenn man bei Zeiten, sprich direkt nach der schule, eine Ausbildung gefunden hat, diese beendet hat und danach sich im Anschluss gleich einen Job gesucht hat, hatte man das Glück nicht gleich gefeuert zu werden wenn man über ein bestimmtes alter hinaus ist. Schade nur das ich keinen anderen Job damals bekommen habe. War aber schon schwer genug gewesen einen Ausbildungsplatz zu finden, leider muss man das nehmen was man bekommen kann um nicht zu verhungern in dieser Scheiß Zeit. Und genau deswegen gibt es auch so viele arbeitslose, welche in total runtergekommenen Wohnvierteln leben müssen. Ich betrat ein Gebäude wo groß und fett auf einem Schild stand: Reinigungs- und Müllentsorgungs- GmbH Schmitzwald. Dieses Schild sah man schon von weitem, mit seinen bunten Neonröhren in diesen dunklen Straßen. solang ich mich erinnern kann hängt es schon hier, und leuchtet vor sich hin. Komischerweise eigentlich. normalerweise sind Rebellen immer auf der suche um irgendwas zu zerstören, aber irgendwie schaut es so aus wie als hätten die Rebellen Respekt vor meinem Chef Joachim Schmitzwald. Nach einigen Treppenabsätzen betrat ich die Umkleidekabine, zum glück das wir Mitarbeiter Kleidung bekamen und nicht unsere eigene nehmen mussten. An dem Spinnt von meinem Kollegen, mit welchem ich sonnst immer den Müll entsorge hing ein Zettel: ,,Bin im Urlaub.,, Ein schaudern überkam mich. //Hoffentlich hat der Boss mir jemanden zugeteilt der mir bei der Arbeit hilft.// Nachdem ich mich fertig umgezogen hatte rannte ich in die Richtung Büro vom meinem Chef. Nach ein paar mal tief durchatmen klopfte ich an und wartete. Ein: ,,Ja?" erklang von drinnen. Ich öffnete die Tür und betrat das Büro. ,,Guten morgen Herr Schmitzwald, ich wollte nur fragen ob sie mir eine Hilfskraft zugeteilt haben, weil Shang im Urlaub ist." Mein Boss sah mich verärgert aus seinen kleinen Schlitzaugen an und meinte: ,,Wie kommen sie darauf das ich ihnen da einen Mitarbeiter zuteile Takahawi, sie werden wo ihre arbeit doch auch ohne einen Partner hinbekommen, oder nicht?" //nur nichts Falsches sagen// schoss es mir durch den kopf. Er hat das Talent seine Mitarbeiter einfach so zu feuern, wenn diese nur ein kleines falsches Wort sagen. ,,Doch, doch, kein Problehm Chef. Ich wollte nur fragen, nicht das wenn sie mir doch jemanden zugeteilt hätten, das ich dann allein losgefahren wäre." ,,Aha, wollen sie noch irgendwas anderes von mir Takahawi außer mir meine wichtige zeit rauben? wenn nicht könnten sie sich mal langsam auf den weg machen, sie haben sowieso schon einige Minuten Verspätung." Nachdem mein Boss das gesagt hatte drehte ich mich um und lief zur Tür. Kurz bevor ich sie schloss sagte ich noch: ,,Auf wiedersehen Herr Schmitzwald." Draußen lehnte ich mich erst mal an die Wand. //Phu, zum glück das ich immer kleine ausreden im Hinterkopf hab.// Nach einer kleinen Beruhigungspause begab ich mich zu meinem Gefährt, welches mich schon seitdem ich als Müllentsorger arbeite begleitet. Ich öffnete das Tor der Garage von dem Gebäude und fuhr mit einem mulmigem Gefühl los. Während ich durch die dunklen Straßen fuhr schaute ich auf den plan, um zu wissen, bei welchen Straßen mal wieder der Müll weg musste. //zum glück das Pkws kleine Lampen besitzen.// Einige Kurven und Straßennamen später hab ich mein erstes ziel für die Müllentsorgung erreicht. Mit einem immer größer werdenden mulmigem Gefühl im Magen stieg ich aus dem Wagen und fing damit an den Müll einzusammeln und in den Container zu werfen. Einige Zeit später nachdem das ganze Gerümpel, welches eigentlich nichts auf der Straße zu suchen hat, endlich im Container gelandet ist, fahr ich weiter zur nächsten Einsammelstelle. An der zweiten Sammelstelle überkommt mich das Gefühl der Beobachtung. Noch während ich im Wagen saß, hörte ich ein lautes grummeln, wo ich aber nicht wusste wo es herkam. Leicht ängstlich klammern sich meine Finger um das Lenkrad, während das Geräusch immer lauter wurde. Plötzlich merk ich wie sich mein Magen zusammenzog. //Stimmt ja, heut früh ja nur was getrunken, und total vergessen was zu essen zu machen, und das nur weil man aus der Wohnung rausmusste.// Nachdem ich rausbekommen hab das mein Magen das grummelnde ding ist, stieg ich aus dem wagen und begann auch wie bei dem ersten Sammelpunkt den Müll einzusammeln. Mein Magen grummelte vor sich hin, und rebellierte weil er Hunger hatte. Seufzend rieb ich meinen bauch und versuchte das knurren zu überhören. //Gib endlich ruhe, jetzt gibt es noch kein frühstück, erst in ein paar stunden. Hoff ich mal.// Als auch hier alles an Müll beseitigt war, stieg ich wieder in den Wagen und fuhr langsam los. Ein Gefühl, welches ich schon die ganze zeit gespürt hatte, welches aber während der arbeit geringer wurde, verstärkte sich wieder. Und zwar das Gefühl beobachtet zu werden. Um nicht gar zu nervös zu werden schaltete ich das Radio ein, wo grad irgendeine Kiddyband ein krausarmes Lied sangen. //Selbst die Musik verschlechtert sich von mal zu mal immer mehr.// Kopfschüttelnd fuhr ich den weg entlang zur nächsten Müllhalte namens Straße. Das Gefühl blieb die ganze zeit, diese dritte Einsammelstelle, ebenso wie den 24 weiteren. Nur zwischendrin, während man zur Mülldeponie fuhr um den Container zu entleeren verschwand es irgendwie. Auf dem Weg zurück zum Betriebsgebäude schaute ich mich aufmerksam um, immerhin war es langsam hell geworden, vielleicht würde ich ja rausbekommen wieso mir die ganze zeit eine Gänsehaut im Nacken saß, und einfach nicht verschwinden wollte. Beim Betriebsgebäude angekommen stellte ich den wagen wieder an seinen alten platz und ging mit einem ziemlich randalierenden Magen in die umkleide. //Also die Bezeichnung: ,,Den Magen in den Kniekehlen hängen haben,, scheint wirklich wahr zu sein, so fühl ich mich zum mindestens grad.// Nachdem ich es endlich aus meinen verschwitzen Sachen rausgeschafft hab, qäul ich mich wieder in meine eigenen Klamotten, für Duschen für die Mitarbeiter hat der betrieb angeblich nicht genug Geld, aber große feste können veranstaltet werden, für die Leute die wesentlich höher angesehen sind als wie das normale Fußvolk. Diese ganzen reichen Leute werd ich wo nie verstehen, weder die Politiker, noch die ganzen Firmenbosse. Nicht weiter über diese hohen ,,Tiere,, nachzudenkend, schnapp ich mir meine Tasche und bin auf dem besten weg dieses Gebäude zu verlassen. Weil mein Magen immer noch keine Ruhe gibt schlag ich die Straßen ein, wo ein Schnellimbiss neben dem anderen steht. Dort ist es zum glück nicht gar zu teuer, damit ich mir mal kräftig den bauch voll schlagen kann. Das ungute Gefühl hat es endlich geschafft seine Finger von mir zu lassen. Mit schnellen schritten lauf ich die Straßen entlang, auf der suche nach einem billigem Imbiss, welcher auch noch einigermaßen lecker aussieht. Bis ich endlich mal einen, für mich angenehmen gefunden hab, ist mindestens eine viertel stunde vergangen. Ein kurzer blick in mein Portemonnaie und an die Auswahltafel, verrät mir das ich mir grad so eine ausreichende Portion von nudeln mit Gulasch leisten kann. Damit dürfte aber der größte teil des Hungers gestillt sein. Wenige Minuten nachdem ich meine Bestellung abgegeben hab war das essen auch schon fertig. Ich bezahlte und ging die Straße entlang, hielt dabei Ausschau ob irgendwo ein kleiner platz war wo man sich hinsetzen konnte. Weil ich nichts fand wo man hätte sitzen können aß ich einfach im stehen. Nach einem Löffel voll mit nudeln schaute ich zu, wie mein essen dampfte. Unter ständigem gepuste wurde es allmählich angenehmer diese Nahrung zu essen. Maximal fünf Minuten später war alles an nudeln und Gulasch verputzt. Auch wenn ich als Mitarbeiter in der Müllentsorgung eigentlich auf Ordnung und Sauberkeit achten sollte, warf ich den Plasteteller einfach auf die Straße. //Ein Teller mehr oder weniger, nimmt sich ja nichts. Ich muss das ja sowieso sauber machen. Ob ich will oder nicht.// Nagut, gewollt hab ich diese Arbeit nie, aber mit irgendwas muss man sich seinen Lebensunterhalt verdienen. Mit meiner Reisetasche im Schlepptau begann wiedereinmal die suche nach etwas, was sich neues zuhause nennen lassen konnte. In einer Zeitung, welche auf der Straße rumlag, schaute ich ob es irgendwo noch billige Wohnungen gab. Eine der Wohnungsanzeigen sah vielversprechend aus. Ich konnte nur hoffen das, dass nicht schon viele Leute so gesehen haben, weil die Zeitung war von vor zwei Wochen. Somit begann mein Fußmarsch zu der einen Straßen, wo es angeblich noch freie, und vor allem billige Wohnungen geben sollte. Langsam beschlich mich wieder dieses ungute Gefühl. Normalerweise spazierte ich ja nicht so durch diese total runtergekommenen Straßen und Gassen, nur während meiner Arbeitszeit und wenn ich mal was einkaufen musste. Ansonsten hab ich es vermieden meine Wohnung zu verlassen, aus dem grund das ich keinerlei bock hatte von irgendwelchen Rebellen niedergeschlagen zu werden. Jetzt wär ich ein gefundenes Fressen für diese Meute aus total durchgedrehten Teenys, auch wenn eigentlich auch Leute in meinem alter manchmal dabei sind. Je länger man unterwegs war, desto dunkler wurde es, auch wenn wir Sommerzeit haben, und es gerade mal um vier ist. Das alles nur wegen der großen Umweltverschmutzung, welche schon in den ersten zwanzig bis dreißig Jahren des 21. Jahrhunderts angefangen haben. Die Kinder die heutzutage Geboren werden, haben nichtmehr das glück die sonne auch nur ein einzigstes mal zu sehen, weil die Wolken nichtmehr verschwinden. Als ich noch ein Kind war, konnte ich die sonne noch sehen, zwar nur ziemlich schwach, weil die Wolken schon da waren, aber noch nicht in dem extremen Maße wie heute. Mit offenen Augen und Ohren versuchte ich so schnell wie möglich die Straße von den Anzeige zu finden. Nach wenigen Biegungen hab ich endlich mein ziel erreicht. Es verwunderte mich sehr das die Haustür offen stand. Nichtweiter drüber nachdenkend betrat ich das Gebäude und schaute erst mal wie der Vermieter hieß, um nicht bei anderen Leuten nachfragen zu müssen. Komischerweise stand der Name nicht in der Anzeige, obwohl es mir am Anfang so vorkam wie als hät ich ihn mal gelesen gehabt. Um nicht unbedingt an jeder Tür klopfen zu müssen schaute ich bei der Haustür wer überhaupt alles in diesem alten, schon ziemlich kaputten haus wohnte. Mit Verwunderung stellte ich fest das grad mal ein Namensschildchen vorhanden war. //Anscheint haben die meisten Leute irgendwo eine Billige Wohnung gefunden, und sind nicht so verzweifelt wie ich, eine anzeige aus einer alten Zeitung zu nehmen.// Im Erdgeschoss, dort wo normalerweise die Vermieter immer wohnen, war nirgends ein Namensschild an der Tür zu finden. Als ich die Treppe betrachtete schluckte ich erst mal schwer. Sie sah aus wie als wären halbe Riesen auf ihr in die oberen Etagen gegangen, ohne grund kommen sonst keine so großen Löcher in die Stufen. Mit Angstschweiß auf der Stirn betrat ich die erste Stufe, nachdem ich meinen Mut einigermaßen zusammen genommen hab. Am liebsten würde ich dieses Haus so schnell wie möglich verlassen, aber bei der Dunkelheit ist es besser wenn man ein ,,festes,, dach über dem kopf hat, als wie wenn man auf der Straße schläft. Mit vorsichtigen schritten ging ich langsam Richtung erste Etage. Währendessen klammerte ich mich an das Geländer, welches zwar auch nicht sehr stabil aussah, was mir aber ein bisschen das Gefühl gegeben hat sicher diese Treppe rauf zu kommen. In der ersten Etage angekommen schaute ich erst mal wieder an allen Türen ob irgendwo ein Name stand. Leider auch hier wieder Fehlanzeige. Wieder an das Geländer klammernd und mit ängstlichen schritten betrat ich die Treppe auf den weg zur zweiten Etage. Das morsche Holz knarrte unter jeden meiner schritte. Als auch die zweite Treppe endlich überwunden war hoffte ich das hier der Vermieter wohnen würde, weil noch weiter hoch, da war meine angst, irgendwann durchzubrechen doch zu groß. An der ersten Tür stand kein Name, ebenso wenig wie an der zweiten und an der dritten. Erst an der letzen Tür in dem Gang fand ich ein Schild, wo ,,Krutteblu,, stand. //Mh, komischer Name, und dabei dacht ich immer mein Name oder der von meinem Chef wäre schon bescheuert.// Irgendwie war der Name mir nicht behaglich, und so klopfte ich mit leicht zitternden Fingern an die Tür. Erst als ich erneut nach ein paar Sekunden klopfte wurde die Tür geöffnet, und vor mir stand ein kleiner, ziemlich müde aussehender Mann. ,,Was wollen sie?“ waren die ersten unfreundlichen Worte. Irgendwie fand ich, das der alte Mann keinen besseren Namen verdient hat als diesen, und das allein durch den ersten kleinen Eindruck. ,,Guten Tag, ich bin Herr Shizomizu Takahawi. Ich habe die anzeige für eine Wohnung in der Zeitung gefunden.“ Mit diesen Worten hielt ich ihm die zwei Wochen alte Zeitung mit der anzeige vor die Nase. Er schaute sich die anzeige genau an und meinte: ,,Ach ja stimmt, aber das können sie mehr oder weniger vergessen, sie sehen doch wie dieses Haus aussieht. Freiwillig zieht hier keiner ein. Wenn doch dann ist diese Person ziemlich verzweifelt.“ Leicht schief grinsend sah ich den Mann an und meinte nur: ,,Zählen sie auch unter Verzweifelte Personen, Leute die heut ihre alte Wohnung verloren haben, und lieber in so einem runtergekommen Haus leben würde als auf der Straße?“ ,,das sollte als kein scherz sein, das sie hier eine Wohnung mieten wollen?“ ,,Nein das sollte kein scherz sein, wieso fragen sie?“ Die Augen des Mannes fingen an zu leuchten nachdem ich diesen Satz zuende gesprochen hatte. Bei der Frage hingegen wurden sie wieder trüb. ,,Nachdem ich diese Anzeige in die Zeitung gestellt hab, kamen ab und an ein paar Leute vorbei, viele beschwerten sich das hier kein normaler Mensch leben könnte. Leider schmeißen die viele Leute nachdem sie eine Zeitung gelesen haben, diese einfach irgendwo an den Straßenrand, wo jeder sie aufheben kann. Das hat wohl einige Rebellen auf die anzeige aufmerksam gemacht. Sie haben alles kurz und klein geschlagen in meiner Wohnung, nachdem sie mich niedergeschlagen hatten. Einst hatte ich weiter unten gewohnt, aber dort ist es mir zu gefährlich, deswegen bezog ich diese Wohnung.“ Geknickt lehnte er sich an den Türrahmen, wie als hätte das erzählen so viel kraft verbraucht. ,,Genau deswegen such ich eine Wohnung, aus angst vor den Rebellen. Ich hab nicht vor in den nächsten Tagen irgendwo Tod unter einem Müllberg begraben zu sein.“ ,,Ich hoffe das sie es nicht stört wenn hier nur kaltes Wasser fliest und Strom gibt es im ganzen haus.“ Die trüben Augen sahen mich fragend und gleichzeitig noch leicht misstrauisch an. Bei seiner aussage musst ich anfangen mit lachen. ,,Sagen sie mir einen Haushalt außer den von den reichen Leuten die mal warmes Wasser haben?“ Ein Lächeln überflog seine Lippen, und er meinte: ,,Hast recht Jungchen, such dir irgendeine Wohnung aus. Du kannst da alles machen.“ Nachdem er sich rumgedreht hatte um wieder in seine Wohnung zu gehen sagte er nur noch: ,,Du brauchst keine Miete zahlen, es ist zwar ein Erbstück dieses Haus, aber ich bin froh das hier überhaupt wer leben will, so runtergekommen wie es ist.“ Nach diesen Worten verschloss er seine Tür. Ich starrte unglaubwürdig und mit offenem Mund die Tür an, wo eben noch der alte Mann gestanden hatte. Einige Minuten stand ich weiter so da, konnte es nicht glauben in einer Wohnung zu wohnen wo man keine Miete zahlen muss. //Der ist Krank der alte, echt krank.// Kopfschüttelnd schaute ich mich auf der Etage um. Weiter unten wollte ich nicht einziehen, wegen der Geschichte von dem alten Herrn Krutteblu. Die Wohnungen waren alle zum glück nicht verschlossen, so konnte ich mir alle in ruhe anschauen. Eine Wohnung sah aus wie als hätte der blitz eingeschlagen. Alles war total kaputt, man konnte nichtmal mehr erkennen was es einst mal darstellen sollte. Andere Wohnungen hingegen sahen ganz ordentlich aus. Die Schränke waren noch ganz, ebenso wie die Badeinrichtung. nur ein bisschen Staubwischen und man könnte irgendwie richtig gemütlich hier einziehen. In einer dritten Wohnung fand ich das, was in noch suchte, und zwar ein Bett, bzw. eine Matratze. Nach ca. einer halben stunde rumprobieren, wie man die Matratze wegbekommt, hab ich es endlich geschafft, sie über den boden schleifend in die ausgesuchte Wohnung zu hieven. Mitten im Raum lies ich die Matratze dann erst mal liegen, und legte mich auch gleich mal hin, um nicht in noch mehr Fettnäpfchen zu treten, welche heut ja sehr ,,positiv,, mir gegenüber waren. Als die ersten kalten Schauder über meine Haut fuhren, wusste ich was noch fehlte. Eine Decke. In meiner Reisetasche wühlend, suchte ich meine decke, welche zwar sehr dünn war, dafür aber ziemlich warm hielt. Irgendwelche Forscher haben vor vielen Jahren einen Stoff entwickelt, welcher sich den Jahreszeiten und Umgebungstemperatur anpasst. Und aus genau so einem Stoff war meine decke. Ich hatte sie mal zu einem Geburtstag bekommen, von meiner Mutter. Bei dem Gedanken an meine Mutter kramte ich noch ein bisschen weiter in meiner Tasche, bis ich ein Bild fand, welches in der alten Wohnung immer neben dem Bett gestanden hatte. Es war ein Bild von meinen Eltern, zu der zeit als die sonne noch hell und klar schien, die Städte noch sauberer waren und die bäume noch Blätter trugen. Die einzigsten bäume die jetzt noch grünen, sind Nadelbäume. Aber selbst die fangen langsam an ihr grünes Kleid zu verlieren. Ich legte mich bequem hin, stellte das Bild neben die Matratze und schloss die Augen. Zu müde um noch den Wecker zu stellen schlummerte ich ein...

Durch ein klopfen an der Tür wurde ich langsam wach. Mit leicht verquollenen Augen und einem steifen Genick hievte man sich auf und ging zur Tür. Als ich diese öffnete, sah ich das der alte Krutteblu davor stand. Mit einem ziemlich verpeilten: ,,Morgen.“ Blickte ich meinen Vermieter müde an. ,,Morgen, wollte nur fragen ob sie irgendwas brauchen, an Nahrungsmittel oder so was? Weil wenn man einmal auf dem weg ist etwas einzukaufen kann man ja gleich noch für andere Leute was mitbringen.“ Normalerweise wollte ich gestern ja selber mal wieder einkaufen gehen, aber durch die suche nach einer Wohnung ist man nicht dazu gekommen. ,, wenn sie schon so fragen, ja ich könnte was gebrauchen, und zwar wäre das Cappuccino und vielleicht was kleines zu essen.“ //so unsympathisch scheint dieser Herr doch nicht zu sein. Erst eine Wohnung ohne miete, und jetzt wird man schon gefragt ob man irgendwas bräuchte.// Mit einem gutgelaunten grinsen meinte er: ,,und sonnst nix weiter? Na ja hoffentlich bring ich das richtige mit.“ Mit schneller schritten als wie ich eigentlich gedacht hab ging er zur Treppe und überwindet die stufen mit einer gezielten Sicherheit. Wieder einmal stand man mit offenem mund da. //Wahnsinn wie schnell der die Treppen runtergeht, ohne angst das was passieren könnte.// Um die leichten Kreuzschmerzen loszuwerden war ein ausgiebiges strecken genau das richtige. Währendessen schaute ich auf die Uhr und blieb, als ich sah wie spät wir es hatten, erstarrt stehen. //Oh nein, ich hab jetzt nicht tatsächlich 3 stunden länger geschlafen als wie ich normalerweise sollte.// Unter Hektik zog ich mir neuen Kleidung an und verlies meine Wohnung. Bei der Treppe blieb ich stehen. Wieder leicht ängstlich an das Geländer geklammert, versuchte ich so schnell wie möglich runterzukommen. Mir viel auf das runter wesentlich ungefährlicher war als rauf. Im Erdgeschoss angekommen, rannte ich aus dem Gebäude und dann Richtung meines Arbeitsplatzes. Ich war froh als ich endlich das Schild von meiner arbeit sah. Keuchend blieb ich kurz vor dem Gebäude stehen, und betrat dieses dann mit schnellen schritten. //Hoffentlich hat mein Chef nicht mitbekommen das ich verschlafen hab.// Oben in der umkleide angekommen, merkte ich das meine Arbeitskleidung fehlte. In der Hoffnung das meine Kleidung irgendwo anders lag, schaute ich mich ganz genau um. Dabei entdeckte ich den Zettel von Shang seinem spinnt auf dem boden liegen. Es stand, wie nicht anders zu erwarten, immer noch ,,Bin im Urlaub.,, darauf, aber als ich ihn rumdrehte, fand ich noch die Worte: ,,Für immer.,, Irgendwie wollte ich das jetzt nicht glauben. Mein Boss hat meinen Kollegen einfach so gefeuert. Oder hat er freiwillig mit diesem scheiß job aufgehört? Leicht wütend ging ich zum Büro meines Bosses, klopfte an, wartete aber diesmal nicht bis eine antwort von drinnen kam. Erstaunt sah mein Chef mich an. ,,Ach Takahawi, schön das sie sich hier auch mal blicken lassen. Sie haben sich sicherlich schon gewundert das ihre Arbeitskleidung fehlt nicht wahr?“ Mit stiller Wut nickte ich einfach nur. ,,Tja, ich sag nur 3 Worte. Sie sind gefeuert! Ich kann keine Mitarbeiter brauchen die verschlafen. Gestern waren sie schon zu spät und heute schon wieder. Ich war immer großzügig mit ihnen. Sie durften länger hier arbeit als wie normalerweise vorgesehen. Und so was ist dann der dank.“ ,,Mich haben sie länger hier behalten, aber was ist mit Shang?“ ,,was soll mit diesem Versager sein? Ohne sie war er doch eine null. Er konnte nichtmal einen leichten Müllsack in den Container werfen. Wenn sie wissen wollen woher ich das weis. Nun er hat ja nicht nur mit ihnen gearbeitet. Die anderen haben sich bei mir beschwert das er viel zu lange für die arbeit braucht und eine totale Behinderung ist.“ Nach diesen Worten stieg meine Wut regelrecht um das doppelte an. Mit Zorn in der stimme brüllte ich meinen Ex-Boss an: ,,Er war ein besserer Partner gewesen als wie die anderen. Arbeitsmäßig war er vielleicht nicht grad der schnellste. Aber die arbeit war lustiger und vor allem sicherer. Die anderen Kollegen waren mir immer zu kotzbrotzig gewesen. Deswegen wollte ich, nachdem neue Kollegen dazu kamen, und jeder einen neuen Partner bekommen hatte, meinen alten Partner wieder haben. Allein schon die Neulinge haben immer alles besser gewusst. Und mit so was muss man nicht arbeiten.“ Durch das Rumgebrülle sank meine Wut wieder. ,,Na ja sie müssen es ja wissen wie so was ist, in so einem Scheiß job zu arbeiten. Ich hoffe für sie, das ihre Firma bald pleite geht, damit sie mal wissen wie es ist, mit wenig Geld über die runden kommen zu müssen.“ Mit funkelnden Augen sah ich ihn noch eine kleine weile an. Dann drehte ich mich um und verlies das Büro. Hinter mir schmiss ich die Tür ins schloss. Über den letzen Gesichtsausdruck von dieser wiederwertigen Person konnte ich nur lachen. Der blick des totalen erstaunen, wie als würde eine niedere Person als wie er selbst, nicht das recht haben ihm solche Worte um die Ohren zu schmeißen. Ohne jeglichen Gedanken, verlies ich das Gebäude. Auf der Straße schaute ich mir diese Gegend noch einmal mit wachen Augen an. Immerhin gab es jetzt keinen grund mehr diesen ort aufzusuchen. Langsam machte ich mich auf den weg zu meiner neuen Wohnung. Mit Verwunderung stellte ich fest das man vorhin in der Hektik einen ganz schön lange strecke in kürzester zeit zurückgelegt hatte. Als ich die Treppe betrat, hörte ich das mein Vermieter schon von seinem Einkaufsbummel zurück war, immerhin war die Musik laut genug um das zu wissen. Mit immer noch vorhandener angst wurden die Treppen überwunden. Normalerweise wollte ich in meine eigene Wohnung gehen, entschloss mich aber vorher bei Herr Krutteblu vorbei zu schauen. Nach einem kleinen klopfen ertönte von innen: ,,Ist offen.“ Die Musik die von drinnen zu hören war wurde leiser, und ich betrat die Wohnung. Freudig sah mich der alte Mann an und hielt mir den Cappuccino und einen Beutel mit anderen Lebensmitteln vor die Nase. Besser gesagt, er versuchte es. Von einer Körpergröße von vielleicht gerade mal 1.40 Metern, wenn überhaupt, und dann noch mit dem alter, welches dieser Mann schon erreicht haben musste, konnte man es ihm auch nicht verübeln. Dankend und gleichzeitig grinsend nahm ich ihm den Beutel und den Cappuccino ab. Der alte Mann zeigte in einen Raum und meinte: ,,Setzen sie sich doch.“ Der bitte folgend, setze ich mich auf die Couch, welche in einem Raum stand, der einigermaßen nach einer Stube aussah. Eine billige Couch, mit dem dazupassenden Sessel. Ein alter Holztisch zwischen diesen beiden Sitzmöglichkeiten. Hier und da hin ein bild an der wand, und ein kleines Schränkchen stand noch mit im Raum. ,,Darf ich sie duzen Herr...ähm?“ ,,Herr Shizomizu Takahawi.“ Vervollständigte ich seinen Satz. ,,und ja, sie dürfen mich duzen, aber nur wenn ich ebenfalls ihren vollständigen Namen erfahren dürfte.“ Grinste ich ihn frech an. Wegen meinem letzen Kommentar fing er an zu lachen. ,,klar dürfen sie meinen ganzen Namen erfahren. Ich bin Herr Wilfried Krutteblu. Und mit meinen 81 Jahren bin ich noch ganz gut in form.“ Es war verwunderlich worüber ältere Menschen so alles lachen können. Immer noch grinsend sah ich Willi zu wie er sich langsam wieder beruhigte. ,,erzähl mal ein bisschen was von dir. Wieso bist du so verzweifelt und suchst dir so etwas aus zum leben?“ erstaunt sah ich ihn an. Es hat bis jetzt nie jemanden interessiert was man für bestimmte gründe hat, um bestimmte dinge zu tun. ,,Nun ja, gestern früh, bevor ich auf arbeit gegangen bin, hatte ich meinen Briefkasten mal wieder geleert, wo sich aber ein Brief von meinem alten Vermieter befand welcher schon mehrere tage darin gelegen hat anscheint. Auf jedenfalls kam mein Vermieter vorbei, um mir den rausschmiss persönlich zu sagen. Na ja es wurden Sachen gepackt und dann ging’s zur arbeit. Welche ich jetzt ja auch los bin. Und das nur weil man heut früh total verschlafen hat. Nach meiner arbeit suchte ich halt irgendwo was, wo man unterkommen konnte. Weil in der nacht will man nicht unbedingt auf der Straße schlafen. Da fand ich halt die alte Zeitung mit ihrer anzeige. So begann der weg durch die Gassen und Straßen hier her.“ Durch ein merkwürdiges Geräusch wurde ich aus meiner kleinen Erzählung gerissen. Der alte Herr saß, so wie es zum mindestens aussah, ziemlich unbequem in seinem Sessel und schnarchte vor sich hin. //anscheint interessiert sich doch keiner für irgendwelche gründe. Ich denke eher das er bloß eine ,,gute Nachtgeschichte,, gebraucht hat.// Leise versuchte ich aufzustehen, um ihn nicht zu wecken, was die Couch aber irgendwie nicht wollte. Bei jeder kleinsten Bewegung knarrte sie wie verrückt. So stand ich dann doch schnell auf, in der Hoffnung das, das knarren nicht gar so laut war. Man hätte meinen können das Willi und die Couch ein Wettknattern veranstalten wollten. Aber zum glück schlief er, trotz dem lauten Geräusch, einfach weiter. Auf zehenspitzen verlies ich seine Wohnung und ging in meine eigene. Den Beutel mit den Lebensmitteln und den Cappuccino stellte ich auf die Matratze. Nach kurzem überlegen und einem umblicken in der Wohnung, wühlte ich in meiner Tasche und suchte ein altes T-Shirt, welches man nichtmehr wirklich anziehen konnte. Nur noch schnell das Fenster öffnen und schon konnte die Entscheidung eines Frühjahrsputzes in die tat umgesetzt werden. Erst waren schränke und solche Sachen dran, entstaubt zu werden. Als ich grad dabei war einen größeren Schrank zu säubern, lief ich in ein Spinnennetz. Angeekelt und grummelnd versuchte ich das netz erst mal von meinem Gesicht zu bekommen. Mit wenigen schritten war ein schmaler Schrank, welcher neben der Tür stand erreicht, worin sich ein Besen finden lies. Somit konnte der Kampf gegen die spinnen und ihre netze beginnen. //wie ich dieses kleine Getier hasse. Wenn sie wenigstens ihre netze so bauen würden das man sie sieht und nicht unbedingt jederzeit das glück hat hinein zu laufen wär das ja alles kein Problem. Aber leider tun sie uns ja nicht diesen gefallen. Spinnen, jetzt seit ihr fällig.//Mit diesen Gedanken begann ich die Spinnennetze mit oder ohne ihre Besitzer mit dem Besen zu zerstören bzw. wegzufegen. Allein die Angelegenheit mit den spinnen dauerte mindestens eine dreiviertel stunde. Den Besen konnte ich danach aber auch nur noch aus dem Fenster schmeißen, weil noch mal benutzen konnte man diesen nichtmehr. Ich schaute mich noch einmal genau in meiner Wohnung um, ob ich nicht irgendwo ein netz vergessen hab. Als ich nichts mehr fand, ging das entstauben der schränke weiter. Durch den ganzen staub fing ich ganz schön an zu niesen und zu husten. Viele Nieser und ca. zwanzig Minuten später war alles entstaubt. Jetzt nur noch den boden mal säubern, und schon sieht diese Wohnung wieder einigermaßen ordentlich aus. In einer anderen Wohnung fand ich schnell den Schrank, wo auch wie in meiner eigenen, die Abstellsachen drin waren. Kurz nachdenkend wie man die Matratze verfrachten könnte, blieb ich im Türrahmen stehen. Schulter zuckend begann ich einfach damit, den boden zu fegen. Ich packte den Cappuccino mit in den Beutel, und stellte ihn dann auf einen Schrank, weil die Matratze versuchte ich erst mal an die wand zu stellen, um in ruhe weiter sauber machen zu können. Nach weiteren 25 Minuten durchfegen war endlich der ganze Dreck aus der Wohnung draußen. Stolz betrachtete ich das jetzt weniger staubige neue heim. Schnell packte ich die vorhandene Kleidung in einen der schränke ebenso die nahrungsmittel. Die Matratze bekam den platz unter dem Fenster. //zwar noch ein bisschen kahl hier alles, aber dagegen wird sich sicherlich was machen lassen.// Froh darüber das ich den Wasserkocher nicht in der alten Wohnung vergessen hab, machte ich mir erst mal Wasser warm, für einen schönen heißen Cappuccino und für eine Fertigsuppe, nachdem man endlich die Steckdose gefunden hatte. Der Kocher pfiff, als das wasser endlich heiß war, und in aller Gemütlichkeit wurde alles ,,zubereitet,, und verzehrt. Müde stellte ich die Tasse und den Becher neben die Matratze, legte mich bequem hin und schlief dann erschöpft vom ganzen saubermachen ein.

Als ich irgendwann aufwachte, merkte ich, das schlafen ohne ein Kopfkissen gar nicht gut für das Genick war. Während das Wasser für meinen morgendlichen Cappuccino langsam warm wurde, entschloss ich mich mal die Dusche auszuprobieren. Diesmal dachte ich aber dran vorher die Kleidung auszuziehen, bevor man in die Dusche stieg. Eine totale Gänsehaut überkam mich als das kalte wasser meinen Körper berührte. Erst jetzt merkte ich, das wieder kein Handtuch mitgenommen worden war. Wegen meiner eigenen Dummheit schlug ich leicht meinen kopf gegen die fliesen, aber so das es nicht wirklich weh tat. Wieder tropfend stieg ich aus der Dusche und nahm ein Handtuch aus dem Schrank, wo ich diesmal zum glück nicht lange suchen brauchte, weil der Schrank größer war, als wie der aus meiner alten Wohnung. Der Wasserkocher fing fröhlich an vor sich hin zu pfeifen und so goss ich erst mal ein bisschen von dem wasser wieder in eine Tasse. Weiter abtrocknend ging ich wieder zum Schrank und schaute ob irgendwo noch eine etwas gutaussehende Hose und ein nicht allzu schlechtes T-Shirt zu finden war. Schnell zog ich mir die Sachen an, setzte mich auf die Matratze, nachdem ich ein paar Löffel Cappuccinopulver in die Tasse getan hatte. Als ich einen kleinen Luftzug spürte, viel mir wieder ein, das ich am Vorabend vergessen hatte das Fenster zu schließen. Somit stand ich mit der Tasse in der Hand auf und schaute nach draußen, in die Dunkelheit. //Meine innere Uhr ist echt totaler Schrott, gestern wo ich sie hätte gebrauchen können wacht man erst spät auf, und heute wo man mal schön ausschlafen konnte, kann man nichtmehr schlafen.// erst als die Tasse leer war bemerkte ich das, das Fensterbrett ganz schön groß und breit war. Passend zum sitzen, wenn man bock hat mal aus dem Fenster zu schauen, dabei aber nicht stehen wollte. Die Tasse stellte ich auf einen der niedrigeren schränke, und schaute nach, ob irgendwo mein Portemonnaie zu finden war. Fündig wurde ich in irgendeiner Tasche von der Hose die man gestern getragen hatte. Um nicht das ganze ding mitschleppen zu müssen nahm ich ein bisschen von meinem übrigem Geld raus und steckte es in eine Tasche. Somit verlies meine Wohnung und ging vorsichtig die Treppen hinunter. Im Erdgeschoss blieb ich kurz stehen, um zu überlegen, wo man sich billige Kopfkissen kaufen kann. //danach darf man auch noch zum Arbeitsamt laufen. Und das nur weil man seinen job los ist.// Vorhins hatte meine Uhr halb sechs gezeigt. //war das nicht auch die zeit gewesen wann ich gestern Abend eingeschlafen bin?// Ich versuchte irgendwie was zu erkennen bei der Dunkelheit, was aber nicht so wirklich gelang, weil nirgends eine kleine Lichtquelle in der nähe war. Langsam im dunkeln umherlaufend, musste ich sehr aufpassen, nicht ausversehen über irgendwelchen Müll zu stolpern. Normalerweise kannte ich einen grossteil der Straßen wie meine Westentasche. Aber in dieser Gegend schien das nicht so der fall zu sein. So musste ich blind der Nase nach. Mit leichter angst in den Knochen, versuchte ich irgendwie den weg durch die ganzen dunklen Straßen und Gassen bis zur ,,Hauptstraße,, zu finden. Na ja Hauptstraße konnte man es nicht nennen. Es war zwar alles an Geschäften vertreten, aber dafür war sie aber auch am schmutzigsten mit. Immerhin war diese Straße ein alltägliches ziel bei meiner arbeit gewesen. //die Gegend ist mir nicht geheuer.// bei diesem Gedanken blickte ich mich um, ob irgendwo was zu sehen war, was ich einigermaßen hätte kennen können, aber leider erkannte ich nichts. Plötzlich hörte ich, das jemand, oder irgendwas hinter mit sein musste. Langsam und mit sehr großer angst, drehte ich mich rum um zu schauen wer da hinter mir war. Das einzigste was ich sah, waren grüne Augen. Nach einem kurzen ,,Maunz?“ verschwand das ding vor dem ich so großen schiss hatte, indem es in eine abzweigende Gasse rannte. Mit rasendem herzen lehnte ich mich an eine Hauswand. //Blödes Katzenvieh.// Ein paar Minuten blieb ich so angelehnt stehen. //Ich bin echt so ein großer Angsthase.// Schoss es mir durch den kopf. Vorsichtig führte ich meinen weg fort, hoffend endlich mal irgendwas bekanntes zu sehen, um zu wissen wo ich bin. Blind mal hier und mal da in eine Straße abbiegend lief ich weiter. Mir kam es so vor, wie als würde es anstatt heller zu werden, eher immer dunkler. Wieder hörte ich etwas hinter mir, reagierte aber nicht wirklich darauf, weil es anscheint der wind war, welcher durch die Gassen fegte und ein bisschen Müll in Bewegung brachte. Wie sich aber herausstellte, war es nicht der Wind, denn ein dumpfer schlag auf dem Hinterkopf brachte mich keuchend zum fall. Ich hörte das jemand lachte. Als ich versuchte mich langsam wieder aufzurichten, trat mir jemand in das kreuz, was mich wieder auf den Boden drückte. ,,Was sollen wir mit ihm machen?“ Hörte ich eine stimme fragen. ,,Ausrauben, was sonnst.“ Meinte eine andere. ,,und danach?“ fragte wieder die erste. ,,Einfach liegen lassen. Oder willst du ihn mitnehmen und als haustier behalten?“ die ganze Meute fing an zu lachen. ,,Bitte, lassen sie mich in ruhe.“ Brachte ich keuchend heraus. Bei meinen Worten musste die Meute, welche ca. aus zehn bis fünfzehn Personen zu bestehen schien, noch lauter lachen. ,,Wie niedlich, ein Opfer welches uns bittet ihn zu verschonen. Was meint ihr. Sollen wir ihn verschonen? Ja oder nein?“ Alle riefen dem Fragesteller ein ,,Nein“ entgegen. ,,tja tut mir leid für sie.“ Meinte die stimme nur, und verpasste mir einen tritt in die Seite. Vor schmerzen die Seite haltend packten mich 4 paar Hände, und brachten mich auf die Beine. Eine dritte Person suchte meine Taschen nach etwas wertvollem ab. //Zum glück das ich vorhin mein Portemonnaie in meiner Wohnung gelassen hab.// dachte ich bei mir. Als er das Geld in einer Tasche gefunden hatte war die Person mehr als nur enttäuscht. ,,nicht mehr als ein paar läppische Mäuse. Scheinen wir wohl einen arbeitslosen erwischt zu haben. Aber um die Aggros los zu werden dürfte er ja reichen.“ Nach diesen Worten spürte ich eine Faust in der Magengegend. Wenn die zwei, die hinter mir standen, mich nicht gehalten hätten, auch wenn sie dies schmerzhaft taten, wär ich wieder zu boden gesunken. Vor schmerzen leicht gekrümmt, röchelte ich, weil es mir so vorkam, wie als würde ich kaum noch Luft bekommen. Einer nach dem anderen, verpasste mir Faustschläge, Tritte, Kopfnüsse oder Kinnhacken. Als sie anscheint ihre ganzen Aggressionen an mir ausgelassen hatten, ließen die beiden, die mich hielten, einfach los. Keuchend und vor schmerzen gekrümmt lag ich auf dem boden und spuckte ab und an ein bisschen blut. Die letzen beiden verpassten mir noch ein paar Tritte. Dann endlich entschieden sich die Schläger zu gehen und mich einfach so liegen zu lassen. Ich hörte sie noch weggehen, dann wurde mir schwarz vor Augen.

Ein leises krächzen drang in mein Unterbewusstsein. Langsam fing der ganze Körper an zu schmerzen. Da war aber auch noch ein anderer Schmerz. Einer, welcher im Gegensatz zu den anderen mir richtig angenehm vorkam. Es war wie ein zwicken am Ohr. Eine weile blieb ich noch liegen um mich mehr oder weniger an die Schmerzen zu ,,gewöhnen,, , und um zu wissen ob dieses Geräusch da war, oder ob es nur eine Einbildung gewesen ist. Wieder dieser leichte Schmerz am Ohr. Ich versuchte irgendwie meine Augen zu öffnen um zu sehen wer da war und noch ,,mehr,, Schmerzen zufügte als wie ich sowieso schon hatte. Nach einer kleinen weile hab ich es endlich geschafft nichtmehr verschwommen zu sehen. Unter Schmerzen keuchend stütze ich mich ab und versuche mich irgendwie hinzusetzen, bzw. auf den Rücken zu drehen. Ich schaute mich ein bisschen in der Gegend um, sah aber niemanden der mich hätte zwicken können. Plötzlich lies sich ein Vogel auf meinem knie nieder und schaute mich schief, mit seinen Kulleraugen an. Mit großer Verwunderung begutachtete ich den Vogel. //Wo kommt den der auf einmal her? Und vor allem was ist das für eine Rasse? Hab so einen Vogel hier noch nie rumfliegen sehen.// Diese Fragen schwirrten mir durch den Kopf und ich versuchte durch das alleinige anschauen dieses Vogels meine Fragen irgendwie selber zu beantworten, was aber nicht wirklich zu funktionieren schien. Das kleine Federvieh lief ein bisschen auf meinem Knie herum, wobei ich einen kleinen ring an dem Füßchen von dem Tier feststellte. Die Schmerzen unterdrückend hob ich eine Hand, mit der Hoffnung das der Vogel durch die Bewegung nicht davon fliegen würde. Dieser hatte die Bewegung aber anscheint als Gefahr angesehen und flog schnell auf eine in der Gegend rumstehenden Mülltonne. In der Bewegung innehaltend saß ich so da und schaute in die Richtung wo der Vogel hingeflogen war. Dort lief das Tier ein bisschen rum, schaute aber die ganze Zeit zu mir, wie als würde er drauf warten das ich über es ,,herfalle,,. Nach einigen Augenblicken wollte ich meinen Hand wieder runter nehmen weil die Muskel schmerzten, da flog der Vogel plötzlich von der Mülltonne wieder in meine Richtung und lies sich auf meiner Hand nieder. Wieder überkam mich die Verwunderung. Das Tier sah mich wieder mit seinen Kulleraugen an, was mich lächeln lies. Ich versuchte die Hand vorsichtig näher an das Gesicht zu bringen um endlich lesen zu können was auf dem Ring stand. Es war zwar schwer zu lesen aber nach Einigenmalen genauer hingucken konnte man erkennen was in dem Ring eingraviert war. ,,Treki, Eigentum der Familie Nahoma“ waren die wenigen Worte die auf diesen kleinen Ring passten. //Treki heißt das Tierchen also. Aber was ist es für eine Rasse?// Diese eine Frage blieb mir immer noch im Kopf. Aber wenigstens wusste ich jetzt endlich wie der Kleine hieß. Eine Weile beobachtete ich ihn noch und grübelte drüber nach was er sein könnte. //Das was ich hier sonnst immer gesehen hab waren größtenteils nur Spatzen oder Krähen. Aber zu beiden Arten kann der nicht gehören. Für das eine ist er zu groß und für das andere zu klein. hm.. vielleicht weis Willy ein bisschen was darüber. // Irgendwie versuchte man sich langsam in eine andere Position zu bringen, weil das Bein langsam anfing einzuschlafen. Mit zusammen gebissenen Zähnen und unter Schmerzen, entschied ich mich dann doch lieber aufzustehen und einfach nur weg zu kommen aus dieser Straße. Immerhin hatte ich mich schon lange genug darin aufgehalten. Treki flog von meiner Hand eine kleine Runde und dann auf meine Schulter, als er mitbekam das ich aufstehen wollte und krallte sich dort fest, was aber in keiner weise schmerzte. Nach einigen kleinen malen wo ich zusammen gesackt war, weil das eingeschlafene Bein nicht wirklich was aushalten wollte, stand ich endlich, wenn auch an ziemlich die Wand gelehnt um nicht in die Gefahr zu laufen noch mal umzukippen. Langsam und an der Wand langschleifend ging ich in die Richtung, aus der ich vorher gekommen war. Mir kam es so vor, wie als wär ich mehrere Stunden bewusstlos gewesen, immerhin würde es nicht mehr lange dauern, bis die Dunkelheit hereinbricht. Erst jetzt viel mir auf, wo ich überhaupt in Wirklichkeit hingegangen bin. Anstatt der Hauptstraße näher zu kommen, hatte ich mich immer mehr von ihr entfernt, denn ich war in dem gebiet wo es nur so von Schlägerbanden wimmelte. Bei fast jedem meiner Schritte gaben die Knie leicht nach. Treki knabberte ein bisschen an meinem Ohr, während man versuchte ,,aufrecht,, stehen zu bleiben. Einige Ecken und Straßen später fing er an ein bisschen vor sich hin zu krächzen, was wohl einem Lied gleichen sollte. In dieser Zeit, näherten wir uns der Hauptstraße allmählich immer mehr. Am ,,hellen,, Tag erkannte ich die Gegend an den kleinsten Dingen, welche mir bei der Dunkelheit nicht aufgefallen waren. Treki lief auf meiner Schulter hin und her, während sein fröhliches krächzen langsam zu einem krächzen wurde welches ziemlich nervös klang. Den Grund konnte ich mir aber nicht wirklich denken wieso auf einmal so eine Veränderung in diesem Tier vor sich ging. Entweder spürt er auf irgendeine art und weise Gefahr oder er mag es nicht wenn zu viele Menschen auf einmal an einem Ort sind, so wie das größtenteils bei der Hauptstraße der fall war. Je näher wir der Hauptstraße kamen desto mehr überkam mich ein komisches Gefühl. Das Entlangschleifen an der Hauswand wurde immer extremer und meine Beine fingen wieder an ziemlich nachzugeben. Ich biss die Zähne zusammen und versuchte so schnell wie möglich aus der Seitengasse rauszukommen, weil hier gehen leider nur sehr, sehr selten Leute lang, und wenn sie da jemanden Ohnmächtig liegen sehen würden, würden sie im schnellen Tempo an diesem vorbei gehen, weil viele Menschen ihre Augen verschließen oder viele dinge einfach nur nicht ,,gesehen,, haben. Was auf der Hauptstraße hoffentlich nicht der fall sein dürfte. Mit letzter Kraft stürzte ich im wahrsten sinne des Wortes aus der Gasse und kippte wie ein nasser Sack um. Ich merkte nur noch die Blicke von den ganzen Leuten die sie mir zuwarfen und das laute erschrockene Krächzen von Treki, danach wurde es dunkel.


ok se muss nochmal total überarbeitet werden...aber in den nächsten wochen wird da wo nich wirklich was draus werden oO